Der Verein

Der Verein

Wir sind eine Gruppe von Eltern, Pädagogen und Dessauern, die sich für Ihre und andere Kinder eine Schule in der Natur wünschen, an der sie mit Freude Neues entdecken können.

 


Ein kleiner Teil der Unterstützer und Mitgründer der Waldorfschule in Dessau (v.l.): Siegfried Büttner, Ortsbürgermeister Dessau-Mosigkau; Jörg Kraft, Gründungslehrer; Alexander Hempel, Geschäftsführer Freie Waldorfschule Halle; Franziska Rumberg, V…

Ein kleiner Teil der Unterstützer und Mitgründer der Waldorfschule in Dessau (v.l.): Siegfried Büttner, Ortsbürgermeister Dessau-Mosigkau; Jörg Kraft, Gründungslehrer; Alexander Hempel, Geschäftsführer Freie Waldorfschule Halle; Franziska Rumberg, Vorstandsmitglied Freie Waldorfschule Dessau; Sebastian Rumberg, Vorstandsvorsitzender Freie Waldorfschule Dessau. Zum Verein gehören über 20 weitere Mitglieder, die sich ehrenamtlich für die Umsetzung der Schule engagieren. (Credit: susanneandjens.com)

  

Die Initiative

Nach monatelanger Vorarbeit im Frühjahr 2018 haben siebzehn interessierte Eltern, Pädagogen und weitere Mitglieder im Juni einen Verein gegründet, um in Dessau-Roßlau eine freie Waldorfschule zu gründen und gemeinsam mit der Freien Waldorfschule Halle zu betreiben.

Ziel ist es, neben den Bildungsangeboten in Dessau eine weitere Schule zu etablieren, die die ganzheitliche Bildung der Kinder im Sinn hat und das Bildungsangebot in Dessau erweitert. Der Schulbetrieb soll im Schuljahr 2019/2020 Jahr mit einer ersten Klasse aufgenommen werden.

Der Verein hat seinen Sitz im schönen Ortsteil Mosigkau direkt gegenüber der Martin-Luther-Kirche, von wo aus er seine Geschäfte führt.

Schon in den ersten Monaten haben unzählige Menschen Ihr Interesse an der Schule bekundet und Unterstützung zugesagt.

Es wurde bereits eine enge Partnerschaft mit der Waldorfschule in Halle beschlossen und noch viele weitere Gespräche mit weiteren Unterstützern laufen, die alle Bereiche des zukünftigen Schulbetriebs betreffen.

In Halle werden derzeit rund 280 Schüler in 13 Klassen unterrichtet und die Schule beschäftigt knapp 50 Mitarbeiter. Dieses Ziel hat sich auch die Initiative in Dessau gesetzt.

Neben dem Bildungsangebot für Kinder ist es ein wesentliches Ziel des Vereins, Dessau-Roßlau wirtschaftlich und gesellschaftlich zu fördern. Mit dem Aufbau der Schule für mehrere Hundert Schüler und der Beschäftigung mehrerer Dutzend Mitarbeiter wird der Verein dazu beizutragen, Dessau-Roßlau als Stadt noch attraktiver zu machen und den Zuzug von jungen Menschen und Eltern zu fördern.

 

2019

Schulbeginn

50+

mitglieder

 

110

Schüler*INNEN

14

Pädagog*INNEN

7

MITARBEITER*INNEN

 

 

Waldorf: Bildung des ganzen Menschen

 

Die erste Waldorfschule entstand 1919 in Stuttgart für Arbeiterkinder der Waldorf-Astoria-Fabrik auf Grundlage der entwickelten Pädagogik Rudolf Steiners. Die Waldorfpädagogik hat zum Ziel den ganzen Menschen umfassend zu bilden und in seiner Entwicklung zu fördern und zu begleiten:

Es werden wissenschaftliche (Natur- und Geisteswissenschaften, Sprachen, Technologie etc.), soziale und künstlerische Kompetenzen (Musik, Kunst, Theater) sowie praktisch-handwerkliche Fertigkeiten (Handwerk, Bewegung) gleichwertig ausgebildet.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand
Der Unterrichtsstoff und die Lernmethoden orientieren sich an der Entwicklungsphasen des Kindes in der jeweiligen Altersstufe. Die geistige, seelische und körperliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen werden im Unterricht gleichermaßen angesprochen.

Gemeinsames Lernen
Von der 1. bis zur 12. Klasse wird im gleichbleibenden Klassenverband gelernt. Die Schule ist grundsätzlich offen für alle schulpflichtigen Kinder. Je nach aktuellen räumlichen, sächlichen und personellen Möglichkeiten sind auch Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf willkommen.

Naturverbundenes Lernen
Durch Bezüge auf die Jahreszeiten, häufige Erlebnisse und Lernsituation in der Natur und das Feiern von Festen im Jahreslauf bildet sich die Grundlage für einen sorgsamen Umgang mit der Natur.

Lernen in Bewegung
In den Klassen 1 bis 4 ist das Lernen durch und in Bewegung zentraler Bestandteil des Unterrichts. Die Kinder lernen in den ersten Schuljahren im „bewegten Klassenzimmer“ mit flexiblem Mobiliar und wechselnden Sozial- und Unterrichtsformen.

  

“Waldorfschüler lernen im Vergleich zu Schülern an staatlichen Schulen mit mehr Begeisterung, langweilen sich weniger, fühlen sich individuell gefördert und lernen in der Schule besonders ihre Stärken kennen.”

(Die Welt)

 

Waldorfschüler sind bestens gewappnet

Waldorfschüler lernen im Vergleich zu Schülern an staatlichen Schulen mit mehr Begeisterung, langweilen sich weniger, fühlen sich individuell gefördert und lernen in der Schule besonders ihre Stärken kennen. Während das Lernen 80 Prozent der Waldorfschüler Spaß macht, sind es in Regelschulen nur 67 Prozent.

Auch das Schulklima und die Lernatmosphäre wird vom weitaus größten Teil der Befragten, 85 Prozent, als angenehm und unterstützend beschrieben. An Regelschulen finden das nur 60 Prozent. Weiterhin wird die Beziehung zu den Lehrern deutlich besser beurteilt – 65 Prozent der Waldorfschüler stehen hier knapp 31 Prozent der Regelschüler gegenüber.